Einzelwette
Ein Tipp auf genau ein Ereignis. Die einfachste und für Einsteiger empfohlene Wettform — du gewinnst oder verlierst.
Beispiel: Bayern gewinnt gegen Dortmund @ 1,80.
Einsteiger-Leitfaden
Wie funktioniert eine Wette, wie liest du Quoten und welche Wettarten gibt es? Hier lernst du Sportwetten von Grund auf — verständlich erklärt, mit Beispielen und einem Glossar von A bis Z. Als Leitfaden zum Nachschlagen.
Bei einer Sportwette schätzt du ein, wie wahrscheinlich ein bestimmtes Ereignis eintritt. Du gibst einen Tipp ab, der in deinem Wettschein landet, legst deinen Einsatz fest und bestätigst. Tritt deine Vorhersage ein, wird dir Einsatz × Quote ausgezahlt — liegst du daneben, ist der Einsatz verloren.
Die Quote zeigt dir zweierlei: wie wahrscheinlich ein Ausgang ist und wie hoch deine Auszahlung wäre. In Deutschland sind Dezimalquoten üblich (z. B. 2,00). Je niedriger die Quote, desto klarer der Favorit; hohe Quoten gehören zu Außenseitern. Quoten sind dynamisch und ändern sich bis zum Anpfiff.
Beispiel
Du setzt 10 € auf eine Quote von 2,00 → Auszahlung 20 € (10 € Einsatz + 10 € Gewinn).
Ein Tipp auf genau ein Ereignis. Die einfachste und für Einsteiger empfohlene Wettform — du gewinnst oder verlierst.
Beispiel: Bayern gewinnt gegen Dortmund @ 1,80.
Mehrere Tipps auf einem Schein. Die Einzelquoten werden multipliziert — höhere Gesamtquote, aber ALLE Tipps müssen stimmen.
Beispiel: 3 Spiele à 1,50 → Gesamtquote 3,375.
Mehrere Kombinationen auf einem Schein. Im Gegensatz zur Kombi sind auch bei einzelnen falschen Tipps noch Gewinne möglich.
Beispiel: System 2 aus 3: jede 2er-Kombi der drei Spiele wird gespielt.
Der Klassiker: Sieg Heim (1), Unentschieden (X) oder Sieg Auswärts (2). Drei mögliche Ausgänge.
Beispiel: Tipp „1“ = Heimsieg.
Du deckst zwei der drei Ausgänge ab: 1X (Heim oder Remis), X2 (Remis oder Auswärts) oder 12 (kein Remis). Sicherer, dafür niedrigere Quote.
Beispiel: „1X“ gewinnt bei Heimsieg ODER Unentschieden.
Wette auf die Gesamtzahl der Tore — unabhängig vom Sieger. Standardlinie ist 2,5: „Über 2,5“ gewinnt ab 3 Toren, „Unter 2,5“ bei 0–2 Toren.
Beispiel: Spiel endet 2:1 (3 Tore) → „Über 2,5“ gewinnt.
Ein Team startet mit fiktivem Vor- oder Rückstand. Das verschiebt die Quote bei klaren Favoriten und macht sie attraktiver.
Beispiel: Heim −1: gewinnt nur, wenn das Team mit 2+ Toren Differenz siegt.
Handicap-Variante ohne Unentschieden, oft mit Viertel-Linien (0,25 / 0,5 / 0,75). Bei „Push“ wird der Einsatz (teilweise) zurückgezahlt.
Beispiel: Heim −0,75: halber Gewinn bei 1 Tor Vorsprung, voller ab 2.
Wette darauf, ob beide Mannschaften mindestens ein Tor erzielen — „Ja“ oder „Nein“. Unabhängig vom Endergebnis.
Beispiel: 2:1 → „Ja“ gewinnt; 2:0 → „Nein“ gewinnt.
Tipp auf den Stand zur Halbzeit UND zum Spielende kombiniert. Schwer zu treffen, daher hohe Quoten.
Beispiel: Halbzeit Remis / Endstand Heimsieg.
Wette auf einen Torschützen — z. B. „trifft irgendwann“, „erstes Tor“ oder „letztes Tor“ im Spiel.
Beispiel: Spieler X trifft im Spiel @ 2,20.
Live-Wetten platzierst du während des laufenden Spiels mit ständig angepassten Quoten. Mit Cashout kannst du eine laufende Wette vorzeitig auszahlen lassen — Gewinn sichern oder Verlust begrenzen.
Beispiel: Bei 1:0 vorzeitig auszahlen, statt das 1:1 zu riskieren.
Gibt an, wie hoch deine Auszahlung im Gewinnfall ausfällt (Einsatz × Quote) — und spiegelt die Wahrscheinlichkeit wider. Niedrig = Favorit, hoch = Außenseiter.
Der Betrag, den du auf eine Wette setzt.
Einsatz × Quote. Der Gewinn ist die Auszahlung minus Einsatz.
Favorit = höhere Gewinnchance, niedrigere Quote. Außenseiter = geringere Chance, höhere Quote.
Das in Deutschland übliche Quotenformat (z. B. 2,00). Einfach mit dem Einsatz multiplizieren.
Tipp auf ein einziges Ereignis.
Mehrere Tipps auf einem Schein; Quoten werden multipliziert, alle müssen stimmen.
Mehrere Kombinationen auf einem Schein; Gewinne auch bei einzelnen Fehltipps möglich.
Wette auf die Gesamtzahl (meist Tore) über oder unter einer Linie wie 2,5.
Fiktiver Vor-/Rückstand für ein Team, um die Quote auszugleichen.
Handicap ohne Unentschieden, oft mit Viertel-Linien und Einsatz-Rückzahlung bei „Push“.
„Both Teams to Score“ — treffen beide Teams? Ja/Nein.
Zwei von drei Ausgängen abgedeckt (1X / X2 / 12).
Wette während des laufenden Spiels mit dynamischen Quoten.
Vorzeitige Auszahlung einer laufenden Wette — Gewinn sichern oder Verlust begrenzen.
Eine Wette mit „Value“ bietet eine höhere Quote, als es die echte Wahrscheinlichkeit rechtfertigt — langfristig der Schlüssel.
Dein festes Wett-Budget. Diszipliniertes Bankroll-Management schützt vor Totalverlust.
Maximaler Einsatz, den ein Anbieter auf eine Wette zulässt.
Der einkalkulierte Gewinnanteil des Buchmachers in den Quoten. Niedrigere Marge = bessere Quoten für dich.
Eine vom Anbieter gestellte Gratiswette (oft aus einem Bonus).
Such dir einen Anbieter, lade Guthaben auf, wähle ein Spiel und eine Wettart (am besten eine Einzelwette), gib deinen Einsatz ein und bestätige den Wettschein. Starte klein und setze nur Geld ein, dessen Verlust du verschmerzen kannst.
Du wettest, dass im Spiel insgesamt 3 oder mehr Tore fallen. Bei 0, 1 oder 2 Toren verlierst du; ab 3 Toren gewinnst du — egal welches Team trifft.
Die Kombi bringt die höchste Quote, ist aber „alles oder nichts“. Die Systemwette federt einzelne Fehltipps ab, kostet dafür mehr Einsatz und bringt bei vollem Erfolg weniger als die reine Kombi. Für Einsteiger sind Einzelwetten am sichersten.
Mit Cashout kannst du eine laufende Wette vor Spielende vorzeitig auszahlen lassen — zu einem aktuellen Wert. So sicherst du Gewinne oder begrenzt Verluste, statt das Ergebnis abzuwarten.
Ein Team bekommt einen fiktiven Vor- oder Rückstand. Beispiel Heim −1: Dein Tipp gewinnt nur, wenn die Heimmannschaft mit mindestens 2 Toren Differenz gewinnt. So werden klare Favoriten mit höheren Quoten interessanter.
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